Schönheitsoperation: Fettabsaugung (Liposuktion)

Die Liposuktion oder im allgemein als Fettabsaugung bezeichnet, verhilft Menschen mit Problemzonen, wie zum Beispiel am Bauch, Oberschenkel, Hüfte oder auch dem Po, dass eigene Schönheitsideal oder Selbstbewusstsein zu steigern.

Denn sehr oft wird durch sportliche Aktivitäten genau an den Stellen Fett abgebaut, wo man es nicht direkt wünscht. Der erste Schritt in Richtung Schönheitsoperation ist ein Beratungsgespräch mit einem Facharzt, verbunden mit entsprechendem Informationsmaterial.

Die Form und auch die Zeit, die man in eine solche Operation investieren muss, hängt im Wesentlichen von der eigenen Körperstruktur ab. Der operierende Facharzt zeichnet die Stellen am Körper vor der Operation farblich an, so dass an diesen Punkten unauffällige Hauteinschnitte vorgenommen werden können. Diese Hauteinschnitte können von 2 Millimetern bis circa 4 Millimetern Ausdehnung betragen.

In diese winzigen Schnitte führt der Chirurg eine kleine Kanüle ein. Eine herkömmliche Kanüle hat einen Durchmesser von 3 – 8 Millimetern.

Eine aufwendige Methode stellt die Verwendung einer Mikrokanüle dar. Diese besitzt einen Durchmesser von 1 – 2 Millimetern, wodurch eine wesentlich gewebeschonendere und präzisere Fettabsaugung möglich gemacht wird.

Die Kanüle wird bei der Operation fächerförmig nach vorne und hinten geschoben, wobei sich die Fettzellen im Anschluss lösen. Eine Vakuumpumpe saugt die abgelösten Fettzellen im nachhinein ab. Ein Vernähen der Hautschnitte mit darauffolgendem Anbringen eines straffsitzenden Verbandes ist abschließend notwendig.

Der sehr engsitzende Verband wirkt den Schwellungen nach einer solchen Schönheitsoperation entgegen.

Die Risiken einer Fettabsaugung liegen in dem nicht Vorhandensein der entsprechend notwenigen Gerätschaft und den fehlenden Können, beziehungsweise fehlender Erfahrung des Operateurs.

Bei der Häufigkeit dieses operativen Eingriffes, was sich mit etwa 200.000 jährlich beziffern lässt, kommt es zu etwa 5 – 10 Todesfällen pro Jahr.

Ein stationärer Aufenthalt ist in den meisten Fällen unumgänglich, um auch auf Spätfolgen wie Infektionen oder spät auftretenden Blutungen schnell reagieren zu können.

Eine relativ neue Methode zur Fettabsaugung ist die Laserlipolyse. Hierbei wird eine circa 1 mm starke Kanüle in die Haut eingeführt. Eine in der Kanüle installierte Laserfiber überträgt Energie direkt in die Fettzellen, wobei sich die Fettzellen zerteilen und verflüssigen.

Der Preis für eine Schönheitsoperation zur Fettabsaugung beträgt je nach Aufwand und Klinik 2500 – 4000 Euro.

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